Dungeons & Dragons ~ S00E09 ~ Recap

Mit ihrem Widersacher nun leblos am Boden liegend, verbarrikadieren sich die Vier mit den beiden stark angeschlagenen Zwergen Gundren und Nundro in dem Priesterraum um einen Moment zur Ruhr kommen zu können.

Die Helden haben es geschafft, Nezznar oder auch die Black Spider ist tot. Jedoch konnten sie aus Nezznar nun keine Informationen mehr herausbekommen, über sein Vorhaben und was seine Ziele waren.

All das spielte für Gloin jedoch keine Rolle, denn das Einzige was ihm in diesem Moment wichtig war, war das Überleben seiner Verwandten. Die beiden Zwerge wurden aufgepeppelt und von der Gruppe zum Eingang der Wave Echo Cave eskortiert, bei dem sie alle inne hielten und für Tharden ein Gebet sprachen.

Daraufhin versuchten sie die Geschehnisse der letzten Tage zu erklären und glichen die Ereignisse der Helden mit den Erzählungen der Zwerge ab. Das Ergebnis war nur wenig mehr Klarheit als zuvor, und zuletzt kamen sie auf die Höhle zu sprechen.

In diesem Relikt alter Zeiten war eine magische Schmiede versteckt, die die Zwergenbrüder wieder in Betrieb zu nehmen beabsichtigten, als ihr Plan von Unbekannten mit stets unklaren Zielen vereitelt wurde. Ihre Rettung ermöglichte aber nun einen zweiten Anlauf, vorrausgesetzt die Höhle würde von allem Unheil gesäubert werden.

Merric erwähnte beiläufig, dass der Doppelgänger-Gundren etwas von dreißig Prozent der Erlöse der Miene für die Gruppe gesprochen hätte, und ob der echte Gundren ebenfalls ein so großzügiger Mann sei.

Etwas empört entgegnete Gundren, dass allerhöchstens ein Zehnt möglich wären, wenn alle Gefahren der Höhle beseitigt werden würden. Erfreut, dass sein Bluff funktionierte, schlug Merric auf diesen Vorschlag ein, während die Anderen geschockt oder peinlich berührt lieber nichts dazu sagten.

Nachdem sich die Zwerge in Richtung Phandalin verabschiedet hatten, machte sich die Gruppe wieder auf in die Höhle, um ihren neuen Auftrag zu erfüllen. Sie suchten zunächst erneut das Priesterzimmer nach Interessantem ab, jedoch vergeblich. Danach bewegten sich weiter nach Osten und stießen auf einen großen Spalt, mehr als 4 Meter tief, in dem Wasser über einen flachen Bach der aus Westen kam, herabplätscherte und nach Norden hin verfloss.

Ausser des Plätscherns war in diesem Raum nichts zu hören ausser des tiefen Grollens und der regelmäßigen Vibration, die sie beides seit dem Betreten der Höhle spürten. Beides war hier auch deutlich stärker wahrnehmbar. Aus den beiden Tunneln, einer nordöstlich, der Andere südöstlich von ihrere Position, wählten sie letzteren aus um die Höhle weiter zu erkunden.

Diese Höhle wurde schnell zu einer Art Kanal, in dem schon sehr lange kein Wasser mehr geflossen sein konnte, was man an den ausgetrockenten Resten von Muscheln und getrocketem Getier erkennen konnte.

Der kleine Kanal, etwas mehr als Hüfthoch für Duke führte sie in ein großzügiges Gewölbe, in dessen Mitte ein Wasserrad stand, dessen Mechanik einst einen riesen Blasebalg angetrieben haben musste. Dessen Spitze zeigte in einen seit langer Zeit kalten Kohleofen.

Nach einigen Blicken, erzählte Gloin, dass dies zum Schmelzen von Metallen gedacht war, und neben dem Ofen lagen auch mehrere Säcke alter Kohle. Dann blickte er sich weiter um, und bemerkte erst jetzt ein merkwürdiges, grünliches Glühen hinter dem Balg.

Geräusche von schlurfenden Kreaturen wurden immer lauter in der Kammer, und das grünliche Leuchten wurde immer heller bis auf einmal ein in grünlichen Flammen stehender Totenkopf über das Wasserrad schwebte, schallend lachend, und die Vier eine kleine Horde Untoter auf sie zukommen sahen.


Der brennende Schädel strahlte mit brennenden Lichtsäulen aus seinen Augen auf Duke und Gloin während Merric und Quara um die heranstolpernden Zombies kümmerten als plötzlich zwischen den Helden eine riesige Explosion eines Feuerballs alle 4 stark verbrannte und Gloin kurzzeitig niederging.

Aus Angst eines weiteren Feuerballs verteilte sich die Gruppe im Raum und entledigte sich einem nach dem Anderen zuerst den Zombies und letztlich auch dem brennenden Schädel, dessen leblose Form sie in der Hoffnung auf kein Wiedersehen in den Bach des vorigen Raumes warfen.

Weiter in Richtung Osten trafen sie nach einer kurzen Rast auf einen sehr merkwürdig aussehenden Raum. Alles war schwarz von Ruß aber das Licht, dass Dukes Fackel und Gloins Lichtzauber verstrahlte wurde von vielen kleinen einzelnen Stellen in der Decke reflektiert und zeichnete einen wunderschönen Nachthimmel.

Sie fanden sich vor einem Gebäude, dass scheinbar aus dem Stein der Höhle in die Höhle geschlagen wurde, und dessen Türen für Menschen gemacht waren, im Gegensatz zu den anderen Türen, auf die die Vier bisher gestoßen waren. Merric lugte durch eine lediglich angelehnte Tür ins Innere, und zog auch sofort seinen Kopf wieder heraus.

Ein sehr bedrohlich aussehendes Wesen sei dort drin, und es hätte ihn direkt angeschaut, erzählte er den Anderen, die sich fragten, ob das wohl wieder einer von seinen Tricks war, aber Sekunden danach hörte jeder für sich eine Stimme in seinem Kopf.

Tretet herein! Ich weiß, dass ihr da seid!

1

DUNGEONS & DRAGONS ~ S00E08 ~ Recap

Nach einigen Minuten Tuschelei, was sie nun tun sollten, ertönte erneut die Stimme.

Ich kann euch hören! Kommt herein, ich tue euch nichts.

Worauf dann schließlich alle vorsichtig die Türen öffneten, aber bedacht waren, den Raum nicht wirklich zu betreten.

Dort sahen sie eine große, schwebende, grüne Kugel, etwas über einen Meter im Durchmesser mit einem sehr großen Auge in seiner Mitte. Sein Körper war uneben und hatte links und rechts zwei Tentakeln, an deren Enden weitere, kleinere Augen zu sehen waren.

In der Mitte des Raumes befand sich ein fein gearbeiteter Brenner und ein Amboss auf einem kleinen Podest. Der Brenner verströhmte grünliche Flammen, und Gloin spürte seine magische Kraft. Dies musste die Zauberschmiede sein, stellte er fest und sagte es den Anderen.

Die grüne Kugel stimmte ihm zu, während jede der Tentakeln auf einen der Helden fokussiert war, und lediglich das große Auge zwischen ihnen hin und her wechselte.

Es fragte die Helden, was sie in der Wave Echo Cave tun würden, und ob jemand der Helden Zauberer oder Minenarbeiter wäre. Sich im Raum umblickend, verstellte Merric seine Stimme und machte sich etwas breiter, und sagte, er wäre Minenarbeiter und müsste die beiden Gegenstände, die er am anderen Ende des Raumes erspäht hatte, mitnehmen um sie einem Zauberer zu bringen.

Nach mehreren Momenten des Nachdenkens fand der Betrachter nichts falsches daran, und liess ihm die beiden Gegenstände, blickte sich anschließend im Raum um und stellte fest, dass er nichts mehr zu bewachen hatte.

Diese Tatsache erlöste ihn von seiner uralten Herbeirufung und während er sich langsam in Luft auflöste, warnte er die Gruppe vor einem Geist mit dem Namen Mormesk in der Nähe, der ihm eben diese Gegenstände seit jeher versuchte zu stehlen.

Mit einem leisten "plopp" war er gänzlich verschwunden, und die Vier allein in der Schmiede, woraufhin Merric direkt anfing die beiden Gegenstände genauer zu untersuchen. Der Stab, den die Gruppe gefunden hatte, schien allem Anschein nach der Lichtbringer zu sein, der für einen hohen Kleriker des Gottes Lathander erschaffen wurde. Der andere Gegenstand war eine Brustplatte, die einen goldenen Drachen in die Front eingearbeitet hatte.

Die Rüstung ging an Quara, die bereits schlechte Erfahrungen mit Drachen gemacht hatte, und der Stab an Gloin und sie fingen an den Rest des verbrannten Bereichs zu erkunden.

Südlich der Schmiede befand sich ein weiteres Haus, dessen Türen nurnoch mühselig in den Angeln hingen, da diese halb geschmolzen waren. Auch diese Türen waren für Menschen gemacht, und das lautstarke öffnen der Türen eröffnete den Blick auf zwei Betten und einen großen Tisch.

Wie auch die Höhle war in diesem Raum alles voller Ruß und Asche und alles wirkte verbrannt.

Als die Vier den Raum betraten, stieg aus dem Boden unter dem Tisch ein Geist hervor. Er wirkte übellaunig und ein kehliges röcheln entwich ihm.

Er trat durch den Tisch auf die Gruppe zu und warf den Abenteurern vor von dem Betrachter gegen ihn aufgehetzt worden zu sein und nur stehlen zu wollen. Die Anwesenheit der Vier gab er als Beleidigend zu verstehen womit Duke im Gegensatz sich beleidigt sah und mit dem Schwert nach dem Spektralwesen schlug.

Mehr zu seiner eigenen Überraschung schien er zu "treffen" als das Schwert ohne Widerstand durch Mormesk glitt und dieser laut röchelte, offenbar ebenfalls überrascht, dass er von einer der Eindringlinge überhaupt verletzt werden konnte.

Quara schoss einen Pfeil nach ihm, der wiederum ohne merkliche Auswirkungen durch den transparenten Körper flog. Durch die Verletzung überrascht, schien der Geist es als sinnvoller zu erachten in seiner Griesgrämigkeit zu verweilen als auf die Spektralebene verbannt zu werden und floh gradewegs durch die nördliche Wand in den Boden.

In einer Truhe vor einem der Betten fanden die Vier einen ordentlichen Schatz, und Merric wie immer der erste bei Dingen die glänzen, schnappte sich eine hölzerne Pfeife, die mit filigranen Platinverzierungen umschlossen war und zündete sich direkt einen kleinen Topf an.














Hier endet die Geschichte von Duke, Gloin, Merric und Quara. Was aus ihnen geworden ist, und ob sie Spuren in der Welt hinterlassen haben, werden wir vielleicht im nächsten Abenteuer erleben.

Bis Dahin!

2

DUNGEONS & DRAGONS ~ S00E08 ~ Recap

3

DUNGEONS & DRAGONS ~ S00E09 ~ Recap

1 / 3