Dungeons & Dragons ~ S00E08 ~ Recap

Die Vier machten sich nach einer kurzen Rast auf, um die letzten unentdeckt gebliebenen Stellen des Cragmag Castle nach Spuren von Gundren und der Karte zur Wave Echo Cave - die sie eigentlich garnicht mehr benötigten - zu untersuchen.

Cragmaw Castle

Vor dem letzten Zimmer angekommen, hören sie Stimmen grummeln und Duke tritt noch während Merrics Ohr an der Tür klebt selbige ein und stürmt zusammen mit Gloin hinein.

Dor sehen sie für einen kurzen Moment einen Zwerg, der in einem Gespräch mit einem großen Grottenschrat - König Grol - scheint. Letzterer sitzt auf einem großen, bequemen Bett. Daneben liegt ein großer Wolf, der als die Helden durch die Türe gebrochen sind aufgesprungen ist und knurrend seine Zähne fletscht.

Der Zwerg macht große Augen, und versteckt sich hinter einer Ecke beim Bett während Grol und sein Wolf Snarl auf die Vier angriffsbereit zustürmen. Einige Augenblicke später fliegt der Wolf leblos gegen die Südwand und Grol liegt gefesselt auf seinem Bett.

Der Zwerg stellte sich als Gundren vor, und Gloin war sehr erleichtert, dass es ihm gut ging. Er sah nicht sonderlich lädiert aus, dafür, dass er hier als Gefangener gehalten wurde. Duke sind einige widersprüchliche Aussagen von Gundren aufgefallen, Gloin nahm ihm das jedoch nicht ab, Gundren sei gefangen gewesen, möglicherweise noch etwas verwirrt.

Die Karte, die sie seit ihrem ersten gemeinsamen Tag suchten, fanden die Helden unter der Matratze von Grol. Sie berieten sich, was ihre nächsten Schritte sein sollten, und Gundren erzählte ihnen, was seit seinem Ausritt mit Sildar passiert war. Ebenso verlangte er von den Vieren, dass, sollten sie zur Wave Echo Cave aufbrechen, er unbedingt dabei sein möchte, um seine Brüder zu suchen.

Ohne Reidoth in Phandalin um den Weg zu fragen, ließen sich die Abenteurer einfach gleich von Gundren zum Eingang führen. Und so kriecht die Gruppe einige Kilometer östlich von Phandalin durch ein kleines Loch am Fuße eines Ausläufers der Schwertberge in dessen Inneres und stößt auf ein kleines Lager der Zwergenbrüder.

Wave Echo Cave

Das Lager befindet sich in einer natürlichen Höhle, die von zwei Stalagmiten gestützt wird. Am nördlichen Ende ist ein knapp 7 Meter tiefes Loch, in das ein Teil dieser natürlichen Aushöhlung hin eingestürzt ist. An dessen Grund sieht Gloin zwei Gänge abführen. Einer in östlicher, und einer in nördlicher Richtung.

Hinter einem der Stalagmiten sind Betten aufbereitet. Hier hatten die Zwerge ihr Lager aufgeschlagen, als sie zum ersten Mal den Eingang gefunden hatten. In einem der Betten, liegt ein lebloser Zwerg. Gloin eilt zu ihm, als er ihn bemerkt und sieht, dass es Tharden ist. Auch Gundren läuft hin und beide Zwerge wirken traurig und bedrückt. Nur Duke fällt auf, dass Gundren, dafür dass Tharden sein Bruder war, nicht zutiefst traurig über den Verlust zu sein scheint.

Gloin, der selbst zu traurig ist, um dies zu bemerken, fängt damit an ein Grab zu bauen, um Tharden die letzte Ruhe zu gewähren. Er erzählt den Anderen, dass es so aussieht, als wäre Tharden im Schlaf umgebracht worden, da er keine Kampfspuren und nur einen kleinen Einstich in Herznähe finden konnte bei seiner Untersuchung.

An dem anderen Stalagmiten ist ein festes Hanfseil befestigt und führt hinunter in die Grube. Dort angekommen, bemerken die Helden in der Nähe der beiden Tunnel einen ungleichmäßigen Windzug in die Tunnel hinein. Zwischen den Windstößen macht sich ein kaum merkbares Grollen durch die Vibration des Gesteins bemerkbar. Fragende Blicke in der Gruppe, keiner weiß was diese Geräusche und Vibrationen verursacht oder verursachen könnte. Hin und wieder glaubt Quara eine unheimliche Stimme zu vernehmen.

Die Vier entscheiden sich zunächst den nördlichen Durchgang zu untersuchen und stoßen auf einen Haufen verzweigter Minenschächte. Teilweise Sackgassen, teilweise mit Holzbrettern versperrte Wege. Dukes Helm kratzt beinahe an der Decke hier, und die Vier gehen zielstrebig in nördlicher Richtung weiter, ein paar Blicke in die Seitengassen werfend.

Plötzlich ein lautes Schmatzen hinter ihnen, wie als ob Matsch auf festen Boden fällt. Und fast so sieht es auch aus, als ein großer, schleimiger Batzen aus einer Lücke in der Decke auf den Boden klatscht und einen Moment braucht um aus seiner flachen Form eine zwerggroße Form zu machen.

Duke, der letzter war, zögert nicht und schlägt beherzt zu, nur um festzustellen, dass er mit seinem Schwert das Ding in zwei Hälften geteilt hat, die dann an den Seitenwänden klebten und ihn mit Säureangriffen ordentlich eins zurückgaben.

Merric und Quara zogen ihre Fernwaffen und nahmen die rechte Hälfte ins Visier während Gloin die linke Hälfte mit seinem Hammer maltretierte bis nurnoch gelber Schaum übrig blieb, der sich zum Glück nichtmehr bewegte.

Weiter nördlich stießen sie auf eine natürlich aussehende Höhle, die im Westen eine dunkle, stille Wasserstelle hatte, die sehr tief wirkte. Gloin brachte einen Stein zum Leuchten, und warf ihn hinein. Er versank und als er liegen blieb war nurnoch ein schwacher, grüner Schimmer zu sehen, und etwas glänzendes in der Nähe, dass das Licht reflektierte.

Keiner der Vier war mutig genug um in diesem Gewässer zu tauchen, aber ihnen fiel ein leicht fischiger Geruch an dieser Stelle auf, und dass der Rand der Wasserstelle mit eigenartigen, gebrochen Muschelschalen gesäumt war.

Am nördlichen Ende dieser Höhle befand sich scheinbar eine Art Abfluss des Gewässers. Duke tastete sich vor und watete hinein bis ihm das Wasser bis zur Hüfte stand, da es ihm hier zu viel wurde kam er wieder aus dem kalten Wasser zu den Anderen heraus und berichtete von seinem Fund.

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Den Anderen war inzwischen ein sehr schön gehauener und verzierter sowie durch entzündete Fackeln beleuchteter Gang, östlich des Wasserbeckens aufgefallen. Dort befand sich auf östlicher Seite auch eine große Steintür an der Merric bereits sein Ohr angelegt hatte. Er berichtete den Anderen, von mehreren Stimmen, die nach Grottenschrat klangen. Sie waren in einer hitzigen Diskussion oder Streit, und es waren viele, meinte er.

Kurz nachdem Merric den Anderen diese Information überbrachte, fiel Gloin auf, dass Gundren verschwunden war. Keiner hatte ihn gehen sehen, noch hatte er zu jemandem etwas gesagt.

Nach kurzer überlegung, wurde beschlossen, den Raum nicht zu betreten und weiter in Richtung der Beleuchtung zu erkunden und zu sehen, ob Gundren dort zu sehen war. So schlichen die Vier langsam weiter den schön gemauerten Gang nach Norden bis es nur noch nach Osten oder Westen ging. Von Osten vernahmen sie ein kommandierende Stimme, die auf der Suche nach etwas zu sein schien. Mehrere andere Stimmen gehorchten ihr, auch diese klangen sehr nach Grottenschraten.

Je weiter die Vier sich nördlich bewegten, umso bemerkbaren war das regelmäßige grollen und vibrieren der gesamten Höhle. Und sie entschieden sich ein weiteres Mal, nicht in Richtung der Stimmen zu laufen sondern bewegten sich in östlicher Richtung durch den beleuchteten Gang, bis sie vor einer großen, verzierten Doppeltür ankamen. Darauf abgebildet waren zwei sich kreuzende Kriegshammer, aus dem Inneren drang ein tiefes, langsames Lachen, woraufhin die vier gemeinsam beide Doppeltüren öffneten.

Tempel von Dumathoin

Vor ihnen öffnete sich ein länglicher, ebenfalls beleuchteter Raum, ebenfalls von Meisterhand geschlagen und reich an Verzierungen. Sechs Marmorsäulen, drei zu jeder Seite, säumen den Raum, an dessen nördlichen Ende sich eine 3 Meter hohe Statue eines Zwerges befindet, der einen mächtigen, steinernen Kriegshammer auf dem Schoß liegen hat. Große Smaragde schimmern in seinen Augen. Gloin wusste, dass dies ein Schrein Dumathoins war.

Zur Linken stehen zwei Arbeitstische mit verschiedenen Gegenständen darauf und in der mitte des Raumes stehen drei Dunkelelfen.

Alle drei waren identisch, mit der Ausnahme, dass nur der in der Mitte einen langen, schwarzen Stab mit einer großen schwarzen Spinne an dessen Spitze trug. Nach dem Augenblick, als die Vier den Raum betraten, löste sich die mittlere Figur in Luft auf.

Zu ihrer Rechten nahmen die Helden auch noch zwei Grottenschrate wahr. Die Dunkelelfen sprangen auf Duke und Gloin zu, die Grottenschrate, zu aller Überraschung, liefen in einen Gang an der Ostseite des Raumes, ausser Sicht der Abenteurer. Hinter der Zwergenstatue krochen zu allem Überfluss zwei riesige Spinnen hervor, die versuchten die Vier in der Tür mit ihren Spinnennetzen festzusetzen.

Gloin erzeugte seine magische Waffe in Form eines großen "G"s und entledigte sich seines Widersachers, um im Anschluss zwei drittel des Raumes ab der Statue mit einem Silence Zauber zu versehen, da er vermutete, dass die unsichtbare Person ein Zauberer war.

Was merkwürdig war, als er das Leben aus einem der Dunkelelfen aushauchte, lag eine andere Kreatur am Boden.

Etwas humanoides, aber mit faserigen Muskeln und mit Haut, die aussah wie geschmolzenes Wachs. Dann dämmerte es den Abenteureren, dass sie es hier mit Doppelgängern zu tun hatten, und für einen Moment wussten sie nicht, wem sie eigentlich wirklich trauen konnten.

Merric und Quara die aus dem Gang vor der Tür heraus mit Armbrust und Bogen auf die Spinnen gezielt hatten, berichteten von Schritten aus östlicher Richtung und bedeuteten den Anderen, gerne auch in den Raum vorstoßen und die Türen verriegeln zu wollen.

Weitere Grottenschrate stürmen von hinten auf die Helden zu, die grade noch rechtzeitig die Türen schließen und sich dagegen lehnen können. Zwei der Schrate kommen aus dem Tunnel aus dem sie anfangs geflohen waren zurück, werden aber auch rasch beseitigt. Ein starker Zauber trifft alle Abenteurer schwer, verrät aber die Position des Dunkelelfens Black Spider, der ebenfalls in den östlichen Gang, hier jedoch durch eine Tür nach Norden verschwindet.

Die Vier öffnen die schweren Türen und entledigen sich rasch der doch recht verdutzt, über das Gemetzel in diesem Raum, dreinblickenden Grottenschrate. Schnell laufen auch sie in den Raum, aus Angst, der Zauberer könnte ihnen entkommen sein.

Sie finden sich in einem Priesterzimmer wieder, mit der Black Spider, die einen stark angeschlagenen Gundren vor sich als Geisel mit einem Dolch vor seinem Hals hält und scheinbar verhandeln möchte.

Neben dem Bett sieht Gloin einen bewusstlosen Nundro liegen und ihn überkommt seine innere Wut, die er so gut es geht zu verdrängen versucht und greift an, mit voller Bereitschaft Grundren im nächsten Moment wiederbeleben zu müssen.

Gundren muss nicht wiederbelebt werden, um Nundro kümmerten sich die Anderen und Gloin wirft die leblosen Reste von der Black Spider in die Ecke des Raumes.

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