Dungeons & Dragons ~ S00E06 ~ Recap

G_loin_ erwachte plötzlich aus seinem Schlaf. Er hatte von Ghoulen geträumt und erwachte als ein ganzer Haufen sich in seinem Traum auf ihn stürzte und seine göttliche Kraft nicht ausreichte um die Monster zurückzudrängen.

Im Gemeinschaftsraum der Taverne hatten sich die Anderen bereits eingefunden und einen Marsch nach Thundertree beschlossen.

Zum einen sollte sich dort ein Druide namens Reidoth befinden, der sich nach Informationen von Merrics Cousine Qelline Alderleaf in der Nähe der zerstörten Stadt aufhalten sollte und zum Anderen wollten die Vier das Erbe von Mirna Dendrar holen.

Ob sie es beabsichtigten zu behalten oder ihr zurückgeben wollten war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt, gerade auch Merric hatte das Gefühl, hierbei noch nicht das letzte Wort gesprochen zu haben.

Marsch nach Thundertree

So brachen sie auf, in Richtung Norden. Dort, wo sie vor garnicht so langer Zeit zum ersten Mal gemeinsam gen Phandalin aufgebrochen waren. Ihre zweitägige Reise sollte sie bis nach Thundertree bringen.

Auf ihrem Weg begegneten sie nur einer Hand voll Leuten. Eine davon war jedoch farbenfroh gekleidet und Merric machte sich insgeheim bereit ihn in ein Gespräch zu verwickeln und um seiner Habseligkeiten zu erleichtern als ein lautes Kreischen von der Person aus ging.

Keine 100 Meter von der Gruppe entfernt sahen die Vier einen großen braunen Körper aus Gebüschen östliche des Weges springen. Bärengroß und den Kopf einer Eule attackierte das Monster den Mann, der aufschrie und abseits des Weges flüchtete.


Der Eulenbär verfolgte ihn jedoch nicht, er hatte bereits weitere Opfer ein kleines Stück des Weges entlang ausgemacht.

Unsere Abendteurer, kurz erschrocken, handelten bedacht und schnell. Noch ehe der Eulenbär in vollem Lauf die Gruppe erreichen zu versuchte, wurde er von einem von Quaras Pfeilen niedergestreckt.

Merric, dem Flüchtenden Hilfe anbieten wollend suchte nach Spuren und lauschte, ob er die Person noch aufspüren konnte. Vergeblich. Er wunderte sich, welches Schicksal diesen Mann wohl ereilen würde.

Thundertree

Sie erreichten die Stadt Thundertree kurz nach Einbruch der Nacht, und konnten nurnoch wenig der in Ruinin liegenden Häuser sehen. Ihr Nachtlager schlugen sie etwas ausserhalb des Dorfes auf und erlebten eine ruhige Nacht. Es war ungewöhnlich still.

Quara hatte ihnen auf dem Weg zwar von der Geschichte und dem Zustand der Stadt erzählt, aber was sie am nächsten Morgen zu Gesicht bekamen machte alle etwas sprachlos. 30 Jahre Verfall liessen von den meisten Gebäuden nurnoch ein paar wackelig aussehende Wände stehen. Selbst Quara konnte ihre ehemalige Heimat nicht wiedererkennen.

Die Natur hatte hier die Herrschaft über das Dorf übernommen, nurnoch eine Hand voll Häuse hatten überhaupt noch ein Dach. Und als sich die Vier vorsichtig durch die Gassen bewegten wurden ihnen mulmig.


Sie hatten alle das Gefühl, als würden sie beobachtet werden, konnten aber niemanden sehen.

Erst als sie begonnen die Ruinen genauer zu untersuchen, zeichneten sich Bewegungen in den Gebüschen ab und die Gruppe wurde von einer ganzen Horde von Zweigplagen angegriffen.


Strauchkreaturen, die, wenn sie sich nicht bewegten völlig mit der Umgebung verschmolzen und quasi unsichtbar waren, bewegten sich langsam auf die Gebäude zu und umzingelten die Gruppe.

Mit gekonnten Angriffen erzeugten Duke, Merric, Quara und Gloin sehr schnell eine ganze Menge Feuerholz aus den Monstern bevor sie auf ein sich etwas besser gehaltenes Haus trafen.

Türen und Fenster waren durch Metallbänder verstärkt und funktional aber zu und verriegelt.

Die vier klopften höflich, nachdem sie im Inneren kein Geräusch vernehmen konnten. Zu aller Überraschung öffnete ein alter Mann, mit Glatze und kurzem weißen Bart, der sehr kurz angebunden war.

Nachdem die Vier erklärten wer sie schickte, wurden sie von Reidoth hereingebeten. Der Druide wies sie auf die Gefahren hin, die er bisher in der Gegend gesehen hatte. r erzählte von Aschezombies, den Zweigplagen, Spinnen, einem grünen Drachen und Kultisten.

Letztere schienen etwas mit dem Drachen im Turm der Stadt vorzuhaben. Und vor diesem hochintelligenten Geschöpf warnte er die Vier sehr deutlich. Es sei nicht zu Spaßen mit solch einem Monster. Erst recht ein grüner Drache, dies sei die Hinterlistigste aller Drachenarten, fügte er hinzu.

Er bat die Gruppe eindringlich Thundertree zu verlassen, bevor jemand ernsthaft zu Schaden kommen würde.

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Von dem alten Mann wenig beeindruckt machten sich die Vier weiter auf, um die restlichen Ruinen nach dem Erbe von Mirna Dendrar zu durchsuchen.

Als sie eines der halb intaktes Gebäuden im Nordosten betraten, dass dem verwitterten Schild vor der Tür nach mal eine Taverne mit dem Namen Zum Braunen Pferd war, bemerkten sie eine dicke Staubschicht im ganzen Raum.

Erst bei genauerer Betrachtung wurde klar, dass das kein Staub sondern Asche war.

Da hörten sie auch schon das rasselnde Stöhnen von mehreren Aschezombies die hinter dem Tresen auf dem Boden lagen.

Diese Kreaturen bestanden fast ausschließlich aus zu Boden fallender Asche und hatten nach dem Effekt der Waffen der Vier nach zu Urteilen keine feste Körpermasse.

Trafen die Waffen hinterliessen sie einen Bereich ohne Asche zurück, aber zum Glück konnten sich die Zombies nach ausreichend vielen Treffern nicht weiter regenerieren und fielen ein letztes Mal als Asche zu Boden. Dort verbarrikadierte sich die Gruppe für einen Moment um eine kurze Verschnaufpause zu machen.

Einige Zeit später wagten sie sich in Richtung Osten weiter, wo sie sich gegen den Aufstieg zu dem zerstörten Turm entschieden und nach Rechts abbogen, in einen Weg, der auf beiden Seiten von dicken Spinnweben eingegrenzt wurde. Auch über den Weg spannten sich einige dünne Spinnfäden, die den größeren Abenteurern im Gesicht kleben blieben.

Am Ende des kurzen Pfads fand sich ein zerstörtes Gebäude mit halb intaktem Dach. Innen war es dunkel und trotzdem stellte sich Duke unvorsichtig in die Tür um nach dem Rechten zu sehen.


Als er über dem Eingang mehrere kleine Lichtreflektionen erkannte und schleunigst die Ruine verlassen wollte, merkte er erst, dass er in einem sehr dünnen,nahezu durchsichtigen Spinnennetz stand und seine Füße fest auf dem Boden klebten.

Von oben Herab attackierte ihn eine riesige Spinne mit ihren spitzen Giftstacheln und Duke konnte nicht ausweichen. Quara, die direkt hinter Duke stand sah dies und sprang gekonnt über ihn in den dunkel Raum hinein, nur um festzustellen, dass auch sie dort nun fest klebte. Zuvor konnte sie jedoch der Spinne einen ihrer Pfeile in den Hinterleib befördern.

Auch Merric sah was geschehen war, und sprang kurzerhand auf Dukes Schultern, um nicht ebenfalls kleben zu bleiben. Von dort konnte er selbst als Halbling der Spinne mit seinem Kurzschwert zusetzen und trennte ihr einige Gliemaßen ab.

Um nicht selbst Opfer eines Angriffs zu werden, flüchtete er wieder nach Draussen, wo Gloin bereits sein Heiliges Medallion in der Hand hatte und Duke auf die Schulter fasste. Bläuliche Energie trat aus dem Medallion entlang seiner Hand und verschloss einen Teil von Dukes Verletzungen.

Die Spinne unternahm einen zweiten Angriff, verfehlte aber weil keinen guten Halt mehr finden konnte. Aus der gegenüberliegenden Deckenecke feuerte gleichzeitig eine zweite Spinne ein Spinnennetz in Richtung Quara die dabei war sich aus ihrer aktuellen Falle herauszuschneiden.

Duke verpasste der Spinne über ihm einen letzten Stich und hob sie von der Wand. An seinem Schwert lief eine dickflüssige bräunlich grüne Suppe herab und beschmutzte seinen Handschuh. Währenddessen hatte Quara sich aus dem Netz befreit und erledigte die zweite Spinne mit einem gekonnten Treffer in den Kopf.

Sehr vorsichtig machten sie sich daran das restliche Gebäude zu untersuchen und nicht kleben zu bleiben. In einer Ecke des Raumes fanden sie einen gesponnenen Kokon der Spinnen. Sein Inhalt war ein bis auf Haut und Knochen leergesaugter Abenteurer, dem Merric ein Nietenlederwams und einen Heiltrank abnehmen konnte.

Die Lebenden hätten mehr davon, grummelte er leise vor sich hin und machte seinen Fund den Anderen deutlich.

Kurz darauf begaben sie sich weiter nach Osten, wo sie auf einen alten Laden stießen. Nach einiger Zeit der Untersuchung, wurde ihnen klar, dass dies das Geschäft war, von dem Mirna Dendrar gesprochen hatte. Sie untersuchten die Stelle, die ihnen genannt wurde und fanden dort tatsächlich das Schmuckstück.

Ganz am südöstlichen Ende von Thundertree fanden die Vier ein weiteres relativ unbeschädigtes Gebäude. Auch hier waren Türen und Fenster geschlossen, jedoch aber nicht verstärkt. Merric schlich um das Haus, konnte aber nichts verdächtiges finden. Lediglich dass das Gebäude zwei Eingänge hat, fand er heraus.

Duke hatte genug von der Heimlichtuerei und als sie sich alle an der Hintertür eingefunden hatten, trat er sie kurzerhand ein und sie betraten allesamt den Raum.

Vor ihnen sahen sie 4 erschreckte menschliche Gestalten. Alle hatten hörnerne Masken auf, die Augen geweitet von der lautstarken Zerstörung der Tür und des plötzlichen Eintretens der vier Helden.

Duke trat schnell an den am Wichtigsten aussehenden im Raum heran, drückte ihn an die Wand und hielt ihm sein Schwert an den Hals. Das erzeugte die erwartete Wirkung, denn die anderen Kultisten wollten schon zu ihren Waffen greifen, als sie Dukes Aktion beobachteten hielten sie davon jedoch.

Nach kurzer Befragung des Gefangenen, der sich Favric nannte, musste dieser jedoch stark niessen und schlitzte sich seine Kehle an dem Schwert auf und verstarb kurze Zeit später.

Als die Kultisten dies sahen brachen sie in Panik aus und flüchteten aus dem Haus.

Die einzigen Informationen die die Gruppe erlangten, waren, dass die Kultisten einen Pakt mit dem Drachen im Norden eingehen wollten. Auch die Kultisten kannten den Namen, wie auch Reidoth, nicht.

Nach Untersuchung der Räumlichkeiten fanden die Vier einen Trank des Fliegens und drei Diamanten, die scheinbar als Opfergabe für den Drachen gedacht waren.

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