Dungeons & Dragons ~ S00E01 ~ Recap

Nachdem die vier Abenteurer sich bereit erklärt hatten, Gundren einen Gefallen zu tun und die dringend benötigten Ausgrabungswerkzeuge und Vorräte aus der großen Stadt Neverwinter nach Phandalin zu befördern, machten sie sich ohne Umschweife bereits am morgen des folgenden Tages auf den Weg gen Süden.


Auf der großen Hauptstraße verlief der Vormittag ereignislos. Sogar der Sturm der letzten Tage hatte sich über Nacht verflüchtigt und so schien seit einigen Tagen zum ersten Mal wieder die Sonne. Deswegen erreichte die Gruppe die Abzweigung auf den deutlich weniger befahrenen Triboar Trail der sich Richtung Osten wendet noch vor der Mittagszeit, deutlich früher als sie geplant hatten. Es kam Freude auf, da sie nun möglicherweise noch vor Sonnenuntergang in Phandalin eintreffen könnten.


Nur wenige Zeit später jedoch wurde die Weiterfahrt abprupt aufgehalten, als nach einer Biegung zwei Pferde den Weg versperrten. Sie lagen mitten auf dem Weg und waren von schwarz gefederten Pfeilen gespickt. Von ihren Reiter war nichts zu sehen.

Die Abenteurer teilten sich auf, zwei von Ihnen sprangen vom Wagen in den dichten Wald und bewegten sich versteckt in Richtung der Pferde während die anderen beiden sich mitsamt dem Wagen näherten. Als den Vieren dämmerte, dass hier ein Überfall stattgefunden haben muss, wurden sie bereits heimlich von vier Goblins, die offenbar am Wegesrand auf neue Opfer warteten, ins Visir genommen und attackiert.

Obgleich Gloin der Kleriker der Gruppe ist, stürzte er sich mutig, wie es sich für einen Zwerg gehört, als Erster auf die beiden Goblins im Dickicht zur Linken. Statt jedoch die Goblins anzugreifen, entschied er sich scheinbar dazu dazu den Waldboden mit seinem Kriegshammer etwas aufzulockern. Zu seiner Seite fand sich jedoch der gleichgroße Halbling Merric, der sich mit offensichtlicher Leichtigkeit der beiden Gegner entledigte.

Den Beiden Menschen auf dem Wagen blieben die anderen beiden Goblins zur Rechten des Weges derweil noch verborgen und konnten gegen Duke einen Treffer verzeichnen. Während all dem versuchte Quara auf dem Wagen stehend vergeblich ein Ziel im Dickicht auszumachen. Erst als die Goblins bereits am Wagen waren konnte Duke seine Axt effektiv einsetzen und mit Hilfe von Merric konnte schließlich auch Quara den letzten verbleibenden Goblin erwischen.

Bevor dessen Körper der Natur und dessen Seele seinen Göttern überlassen wurde, waren die Abenteurer noch in der Lage einige Informationen zu gewinnen. Sie erfuhren vom Cragmaw Versteck und bekamen Hinweise auf einen Pfad ganz in der Nähe dorthin. Ein Name wurde erwähnt, Klarg und eine Karte war wohl im Besitz der Goblins, die zuvor im Besitz der Reiter war.

Die Vier untersuchten die Pferde und stellten fest, dass sie eindeutig (nicht zuletzt weil er Gloins Cousin ist) dem Zwerg Gundren und seinem guten Freund und Beschützer Sildar Hallwinter gehörten. Eine Lederrolle, die zum Transport von Kartenmaterial verwendet wird, konnte nur noch leer vorgefunden werden. Den versteckten Trampelpfad fanden sie als nächstes. Laut Quara fanden sich dort Spuren eines knappen dutzends Goblins sowie zwei anderer Individuen. Letztere schienen gefesselt und unfreiwillig transportiert worden zu sein.

Nach einer langwierigen Diskussion über die nächsten Schritte entschied sich die Gruppe dem Weg zu folgen um den möglicherweise immer noch in Gefangenschaft befindlichen Auftraggeber zu befreien.


Auf dem Trampelpfad selbst befanden sich einfache, von den Goblins gelegte Fallen, die unachtsame Verfolger aufhalten sollten zum Cragmaw Versteck vorzudringen. Allerdings fand sich Quara, obgleich recht geschickt, nach einem Moment der Ablenkung verdutzt aus einem Loch heraufblickend, dass von dünnen Ästen und Blättern bedeckt war.

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Nachdem die Gruppe ansonsten ohne weitere Zwischenfälle dem Pfad etwa eine halbe Stunde gefolgt waren, trafen sie auf ihr Ziel.

Auf die Lichtung getreten konnten sie einen Höhleneingang inmitten dichten Grüns ausmachen, aus dem ein kleiner, etwa knietiefer Bach heraus plätscherte. Die Helden durchsuchten die Umgebung nach weiteren Goblins die laut Quaras Spurenlesekünsten in der Nähe sein mussten.

Hinter einem Dickicht konnte Meric zwei weitere Goblins entdecken, die er mit Hilfe von Quara schnell überwältigen konnte, während Duke und Gloin sich ruhig und versteckt hielten. Einer der Goblins starb, der Verbleibende wurde bewusstlos und gefesselt in ein Gestrüpp vor dem Höhleneingang gelegt.


Im Eingang der Höhle war es grade noch hell genug, dass auf Fakeln verzichtet werden konnte. Schon hier vernahmen die vier Helden einen unangenehmen Geruch von totem Getier. Die Ursache fand Gloin in einem Raum zur Rechten des Eingangs. Dort befanden sich drei Wölfe die, angekettet an einen Eisenstab in einem Stalagmit, sich knurrend und bellend um Fleischreste an einem Knochen stritten.

Als diese Gloin im Eingang bemerkten versuchten sie ihn anzugreifen. Er hatte sich jedoch vorsichtshalber ausserhalb der Reichweite platziert, sodass sie nur auf einige weniger Meter an ihn heran konnten und er unversehrt blieb.

Die Anderen folgten ihm, was dazu führte, dass die Wölfe noch wilder wurden. Auf einmal gab der Eisenstab nach, die Wölfe waren frei. Nach kurzem Kampf fanden drei Wölfe einen vorzeitigen Tod ohne die Helden signifikant verletzen zu können.

Der Zwerg Gloin hatte einen fast versteckten, steilen Aufgang am Ende des Raumes ausgemacht und zusammen mit Quara gelang der Aufstieg in einen weiteren Raum. Aus dem Schatten heraus erspähten die Beiden einen Bugbear, einen weiteren Wolf und zwei weitere Goblins. Zur rechten und am anderen Ende des Raumes konnten sie angehäufte Kisten erkennen. Möglicherweise Beute von Raubzügen der Goblins.

Da der Aufstieg nicht für die ganze Gruppe ohne weiteres möglich war, wurde beschlossen neben dem Bach zu viert weiter in die Höhle vorzudringen. Zur linken stiegen mehrere Stufen in die Dunkelheit herauf, während der kleine Bach sich leicht nach Rechts ebenfalls bergauf wand.

Durch die Öllampe entdeckte Duke über ihnen eine klapprige Holzbrücke als etwas über dieselbe nach rechts davon lief. Verdutzte Blicke wurden ausgetauscht über das soeben Gesehene als ein leichtes Vibrieren und dumpfes Grollen zu vernehmen war.

Das Geräusch schwoll an und ebenso der Bach in dem die Helden sich befanden. Von oben herab rollte ein gewaltiger Schwall Wasser auf die Helden zu. Duke konnte sich nicht rechtzeitig in die Nische zur Linken retten und wurde von den Wassermassen überwältigt und bis vor den Höhleneingang gespült.

Immerhin war damit seine Kleidung von den gröbsten Überresten von Blut und Innereien nach den Kämpfen gereinigt und die Gruppe konnte den Aufstieg über die Stufen nur um auf einen durch eine 2 Meter hohe Ebene geteilten Raum zu gelangen, in dem sich sechs Goblins grade um eine Mahlzeit kümmerten.

Als die Helden nach kurzem Kampf vier von ihnen unschädlich machten, offenbarte sich ihr Anführer auf der Erhöhung mit einem Gefangenen und drohte damit ihn die Stufe herunterzustoßen, sollte das Töten kein sofortiges Ende finden. Der Gefangene war durch Folter geschwächt und der Sturz hätte sein Ende bedeuten können.

Der Goblin gab sich als Yeemik zu erkennen. Er war mit der aktuellen Hierarchie der Goblins nicht zufrieden und verlangte von den Helden, dass sie Klarg, den Anführer der gesamten Unternehmung, für ihn töten und ihm seinen Kopf bringen sollten. Andernfalls würde der Gefangene die längste Zeit gelebt haben.

Mit dem Plan, vorerst auf die Forderung einzugehen, sich aber später Yeemiks zu entledigen, willigte die Gruppe ein und machte sich auf den Weg zu Klarg. Über die Brücke, die sie vor kurzem noch von unten gesehen hatten stiegen sie vorsichtshalber einzeln auf die gegenüberliegende Seite.

Im Schatten wurden sie erneut auf eine kleine, sich schnell entfernende Person aufmerksam und nahmen die Verfolgung auf. Die vier erreichten einen Raum mit zwei großen Becken und einen rauschenden Wasserfall am anderen Ende. Das erste Becken war leer, mit großer Wahrscheinlichkeit war das der Grund für den ersten Wasserschwall.

Duke's Öllampe erhellte die Umgebung und mit ihr zwei Goblins, die sich wild unterhielten. Offenbar hatte einer der Goblins die Helden entdeckt und warnte soeben den zweiten. Geistesgegenwärtig schleuderte Duke einen Speer in den Rücken des einen, der sofort tot liegenblieb. Meric schoss einen Pfeil in den Anderen und Gloin gab ihm mit seinem Hammer den Rest.

Nun stehen sie vor Klargs Höhle. Wie wird es wohl weitergehen?


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